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Die 31. Austragung des Gossauer Weihnachtslaufes war für mich eine Premiere. Nie zuvor lief ich diesen, jedoch waren schon früher Frieden’s am Start gewesen. Meine Mutter lief vor über 20 Jahren das Rennen mehrmals und schwärmt noch heute von der damaligen Atmosphäre. So ging ich voller Vorfreude nach Gossau/SG.

Wie üblich für Stadtläufe in dieser Jahreszeit, war die Distanz wieder relativ kurz. «Nur» 6,5 Kilometer auf 3,5 Runden (1 kleine + 3 grosse) verteilt, waren zu absolvieren. Die Temperaturen fühlten sich etwas kühler an als noch vor einer Woche in Basel. Dennoch waren es gute Bedingungen, weil trocken.

Der Start war um 19:40 Uhr angesetzt. So kam die Weihnachtsstimmung vollends zur Geltung. Das Starterfeld hatte ich vorgängig analysiert. Der klare Favorit auf den Sieg war für mich Stefan Widmer und ich sollte recht behalten. Aber alles der Reihe nach.

BaslerStadtlauf2018

…so, jetzt aber schnell noch einen Bericht über den Wettkampf in Basel verfassen. Denn heuten Abend findet bereits der Nächste statt.

Nach dem Saisonhöhepunkt Mitte September, dem Berlin Marathon, absolvierte ich noch 2 weitere Wettkämpfe, bevor es in die verdiente Pause ging bzw. ich war da schon im Ruhe-Modus.

In dieser Phase trainierte ich nach Lust und Laune. Mal mehr und öfters mal weniger.

Zirka November stieg ich dann langsam in den Trainingsalltag zurück. Ich radelte oft auf dem Rennrad auf der Rolle und betätigte mich im Kraftraum. Gelaufen wurde natürlich auch. Um meinen Formzustand zu testen, melde ich mich am Basler Stadtlauf an. Kurz, aber schmerzvoll könnte das Motto des Laufes lauten. 5,5 Kilometer sind gar wenig für unsereins. Doch, man(n) soll auch mal etwas ausprobieren sprich neue Reize setzen.

AlphaFoto9817532Zum Saisonabschluss stand ein Doppelstart auf dem Programm. Samstags galt es mit dem Verein die Winti-SOLA zu absolvieren und sonntags noch den Pfäffikerseelauf. Ersteres war Ehrensache. Wenn mich der Verein braucht, dann bin ich da, zumal ich schon vor Monaten zugesagt hatte. Beim Zweiten galt es den sechsten Lauf im ZüriLaufCup zu beenden, was mich damit für einen Erinnerungspreis berechtigte.

Die Luft war natürlich nach dem Saisonhöhepunkt in Berlin draussen. Dennoch versuchte ich mich so gut es ging auf die beiden Rennen vorzubereiten. Vor allem der Kopf musste auf Wettkampf getrimmt werden.