1. September 2021

Das Ziel dieses Monats wird es sein, wieder Fuss zu fassen sprich wieder zu laufen. Ich werde (für einmal wink) den Rat meines Arztes befolgen und mit ganz kleinen Schritten beginnen. Am liebsten würde ich mit einem Marathon starten, aber dies wäre wohl kontra produktiv.

Wenn es gut läuft, dann werde ich Step-by-Step die Dauer und die Anzahl erhöhen. Und wenn nicht? Gibt’s nicht! laughing

Nebenbei habe ich nun meinen ersten -Titel «verloren». Über 10km Strasse wurde am vergangenen Wochenende in Lugano mein Nachfolger ermittelt. Herzliche Gratulation an Armin Leibundgut, dem Sieger der Kategorie M50.

 

7. September 2021

Ich, Petra und ihre Schwester Iris sitzen am kommenden Sonntag im Sattel und sammeln viele Kilometer und Franken für alle diejenigen, die aufgrund der Krebskrankheit es nicht mehr selber können.

Du kannst in unser Vorhaben ab 10 Rappen pro von uns gefahrenen Kilometer oder mit einem Pauschalbetrag investieren.

Wir freuen uns über jede Rückmeldung und jeden Franken!

Race for Life

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1. August 2021

Wer kennt sie nicht, die  Landeshymne (Schweizerpsalm). smile

Erste Strophe
Trittst im Morgenrot daher,
Seh'ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Mehr Strophen

 

22. August 2021

Mein letztes Update ist schon eine Weile her. Inzwischen ist viel Wasser die Töss hinunter. Sprichwörtlich.

Doch noch etwas Sommer abbekommen! Ursprünglich war unser Urlaub in der Schweiz geplant, aber wegen der unsicheren, schlechten Wettervorhersage stornierten wir 3 Tage vor dem Anreisetag das Wallis und buchten stattdessen Südfrankreich. Im Nachhinein war es zu 100% die richtige Entscheidung.

Wer uns kennt, weiss, dass wir (immer) aktive Ferien machen. So spulten wir fleissig MTB- und Rennradkilometer ab (> 1'000 Kilometer). Die erste Woche verbrachten wir in der Region Ardèche, wo wir wunderschöne Touren absolvierten, meist abseits des grossen Verkehrs. Über den Strassenbelag müssen wir nicht diskutieren. In der Schweiz sind wir diesbezüglich sehr verwöhnt.

Danach ging es für einen Kurzaufenthalt nach Avignon, bekannt für das französische Volkslied aus dem 15. Jahrhundert «Sur le pont d’Avignon, on y danse, on y danse…». Unser Ziel war nicht die Stadt selbst, sondern ein mystischer Berg in der Region. Mont Ventoux. Dieser Radklassiker steht oft bei der Tour de France auf dem Programm. Diesen erklommen wir an einem Sonntag mit hunderten anderen «Gümmeler». Es war einfach nur geil! Genuss pur!

Weiter ging die Reise Richtung französischen Alpen. Zwei weitere Radklassiker der Tour de France standen im Fokus. Der Col du Galibier und die Alpe d’Huez. Der Erstere ist der fünfthöchste asphaltierte Strassenpass in den Alpen (2’642m). Diese Tour über 165 Kilometer und 4'200 Höhenmeter verlangte von uns alles ab. Die Tour auf die Alpe d’Huez mit seinen 21 Kehren war speziell, aber müssen wir nicht unbedingt noch einmal abfahren. Hier fehlt einfach die Passhöhe. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in den Alpen sprich im Dörfchen Le Freney-d’Oisans radelten wir in ein wunderschönes Tal hinein, bis die Strasse schliesslich endete. Hammerstrecke! Natur pur!

Noch war unsere Reise nicht zu Ende. Next Stop. Nyon. Wieder war unser Ziel nicht der Ort selbst, sondern die Umgebung. Lac du Leman, zu Deutsch, Genfersee. Diesen umrundeten wir schliesslich, per Rennrad natürlich, was 172 Kilometer ergab. Das war dann endgültig das Ende des Urlaubs. Über das Wetter hatte ich jetzt nie geschrieben. Der Grund hierfür ist einfach. Bis auf einen Regentag hatten wir immer herrlichen Sonnenschein. cool

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2. Juli 2021

Fragezeichen? Fragezeichen! 

 

6. Juli 2021

Das vergangene Wochenende verbrachte ich in Zermatt.

Traditionell findet Anfangs Juli der Zermatt Marathon. Es war dies heuer die 19. Austragung. Bereits 7-mal trug ich auch eine Startnummer. Meine Premiere war im Jahre 2007. Das Rennen beendete ich mal erfolgreich, mal etwas weniger, aber immer im Ziel angekommen und immer wieder beindruckt vom schönsten Berg der Welt, dem Matterhorn.

Wegen einer langwierigen Verletzungsgeschichte war mir der Start diesmal vergönnt, jedoch liess ich es mir nicht nehmen, dennoch vor Ort zu sein. Meine Rolle war die des (Edel-)Helfers. Ich fungierte als Streckenposten bei Kilometer 33 zwischen Sunnegga und Grindjesee. Dieser Streckenabschnitt empfinde ich als härteste Passage des Rennes, einmal abgesehen vom brutalen Schlussanstieg.

Nebst meiner Rolle als Streckenwegweiser/-sicherung war ich vor allem auch Supporter und applaudierte jederfrau und jedermann. Auch die Letzten bekamen lautstarke meine Unterstützung. Ausser einem Sturz eines Läufers – er brach sich die Nase und musste die Lippe nähen lassen – verlief das Rennwochenende in diesem Bereich ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Fazit: Es war sehr interessant in einem tollen Team mitzuarbeiten, jedoch hoffe ich im nächsten Jahr wieder auf der anderen Seite zu stehen und als Läufer die Strecke unter die Füsse nehmen zu können.

Fotos

 

13. Juli 2021

Nach langen, zähen Ringen konnte ich mich letzte Woche endlich überwinden meinen Sportarzt zu kontaktieren. Heute Morgen war nun der Termin. Der Letzte war am 9. März 2021, also eine Ewigkeit her. Seither hat sich meine linke Ferse leider nicht wie gewünscht entwickelt sprich Schmerzen gehören beinahe zur Tagesordnung. Nein, es hat (noch) nichts mit meinem Alter zu tun! smile

Wir, ich bzw. mein Doc, versuchen es nun mit einer Stosswellentherapie. 61471cloudlightningicon Die ersten Elektrofunken sprühten bereits heute. Nicht sehr angenehm, aber (hoffentlich) wirkungsvoll. Es werden zeitnah weitere Sitzungen folgen.

 

28. Juli 2021

DNS! cry

Nach langem Hin und Her habe ich mich nun entschieden – obwohl bereits angemeldet – für den Frankfurt Marathon 2021 forfait zu geben. yell

Nein, ich wurde nicht wegen Doping gesperrt. Der Grund liegt gesundheitlicher Natur. Ende März begann urplötzlich meine linke Ferse zu schmerzen. Eine mehrwöchige Laufpause brachte keine Milderung, weshalb ich anfangs Juni wieder mit leichtem Lauftraining begonnen hatte. Und nun ist es bereits Ende Juli und die Schmerzen sind immer noch da. Wer weiss, wie lange sich dies noch hinzieht. In den vergangenen 4 Monaten absolvierte ich allerhöchstens 300 Laufkilometer. Das war definitiv zu wenig. Viel zu wenig! Wenn ich an der Startlinie eines Marathons stehe, dann gesund und in guter Form. Mir bleibt schlicht zu wenig Zeit, um noch in Wettkampfform zu kommen.

…aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 2022 oder spätestens 2023 werde ich in Frankfurt an der Startlinie stehen. Versprochen! wink