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Der GP der Stadt Dübendorf in seiner 41. Austragung war mein 3. Rennen innert 3 Wochen. Unsereins war es sich dies nicht mehr gewöhnt, zumal unter der Woche mindestens noch ein hartes Intervalltraining auf dem Programm stand.

Nichtdestotrotz ging ich voller Vorfreude nach Dübendorf. Die Strecke mag ich, weil beinahe flach. Zudem kenne ich sie auf dem Effeff aus den vielen Trainingsläufen, welche ich vom meinem Arbeitsort startete. Und zu guter Letzt war ich in bestechend guter Form. Auf der 10km-Strecke peilte ich eine Zeit unter 35 Minuten an. Das Wetter war frühlingshaft schön, aber nicht windstill.

Um 14:15 Uhr ging es los. Wie immer «suchte» ich anfänglich meine Position im Teilnehmerfeld. Ich wollte nicht zu forsch beginnen, sondern ein regelmässiges Tempo laufen. Am Ende der kleinen Runde lag ich um Rang 10 herum. Ich bildete mit Luca Castiglioni ein Duo. Anfänglich übernahm er noch die Führungsarbeit, doch bereits vor Kilometer 4 «schickte» er mich nach vorn. Auf der grossen Runde versuchte ich weiterhin das Tempo hochzuhalten. Mein «Schatten» Luca liess sich dadurch nicht abschütteln. Wir konnten noch einen Läufer überholen und als es auf den letzten Kilometer ging, drückte ich nochmals mächtig auf das Gas. Mein Kontrahent musste etwas abreissen lassen und so konnte ich den guten 8. Gesamtrang ins Ziel bringen. Die Zeit blieb bei 34:25 stehen. In meiner Altersklasse resultierte wiederum der 1. Platz. Mit dem Gezeigten war ich natürlich sehr zufrieden.

Nun freue ich mich auf ein paar Wettkampfs freie Wochenende. Am 5. Mai ist der nächste Termin -> Wings for Life World Run.

Resultate

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Bei herrlichem Frühlingswetter fand die 35. Austragung des Männedörfler Waldlaufes statt. Die Strecke über 11,5km ist sehr schön, aber recht anspruchsvoll. Es ist ein ständiges auf und ab, aber vor allem zwei Anstiege haben es in sich. Der Erste ist kurz nach dem Start und bringt einem schon mächtig ausser Atmen. Der Zweite folgt bei Kilometer 7, dann wenn man schon etwas müde ist. Echt fies von den Veranstaltern. wink

Ich fühlte mich vor dem Start gut, obwohl ich die SM noch nicht 100% verdaut hatte. Trotzdem war ich wohl einer der Favoriten in der Kategorie D (M50). Das Minimalziel war ein Podestplatz.

Meine Renntaktik vor dem Rennen war eher defensiv ausgerichtet. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Von Beginn weg lag ich an der Spitze. Auf den ersten 3 Kilometern drückte ich mächtig auf das Gas und konnte mich etwas Feld absetzen. In der Folge musste ich Tempo rausnehmen auch des Gegenwindes wegen. Es hätte mich ansonsten «verjagt».

Mein erster Verfolger lag bei Rennhälfte zirka 50 – 100 Meter zurück. Ich versuchte wieder «zu pushen». Ich lief am Limit und teilweise darüber. Bei Kilometer 10 warf ich ein Blick zurück. Der Sieg konnte mir unter normalen Umständen nicht mehr genommen werden. Zumal mein ärgster Kontrahent, wie ich im Zielbereich erfahren hatte, im Schlussabschnitt noch mit Wadenproblemen zu kämpfen hatte. Ich rannte nach 41:40 als Sieger durch den Zielbogen.

Es war mein 4. Kategorierensieg des Jahres, der 5. in Serie und der 30. in der Karriere. Das Jahr 2019 hätte nicht besser beginnen können. Ich hoffe, dass ich noch eine Weile auf dieser Traumwelle unterwegs sein darf und kann. smile

Resultate

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Schweizermeister 2019! Klingt nicht schlecht, oder! smile

An der Schweizermeisterschaft über 10 Kilometer Strasse in Uster konnte ich zum ersten Mal auf das oberste Treppchen steigen. In der Altersklasse M50 siegte ich in einer guten Zeit von 34:00.

Bereits zuvor errang ich 2 Mal Silber (10km Strasse M40 2013 in Uster; Marathon M45 2015 in Luzern) und einmal Bronze (Halbmarathon M40 2013 in Uster). Nun also endlich die langersehnte Goldmedaille.

Ich wusste um die starke Konkurrenz. Namentlich waren dies Enrico Cavadini, Isidor Christen, Norbert Hegner, Oliver Senn und Cecil Wheeler, um nur einige zu nennen.

Aus diesem Grund bereitete ich mich seriös auf das Rennen vor. Unter der Woche machte ich gar 2 Ruhetage (Mittwoch und Donnerstag), um möglichst frisch und fit an der Startlinie zu stehen.