RuetilaufDNS! frown Auf mein Premierstart beim Rütilauf musste ich leider verzichten.

Wegen Beschwerden an meiner linken Achillessehne konnte ich eine Woche nicht trainieren. Zwar sind die Schmerzen in der Zwischenzeit verflogen, aber ich wollte kein Risiko im Hinblick auf meine zwei wichtigsten Wettkämpfe des Jahres eingehen.

Mein nächstes Rennen ist der Greifenseelauf. Der letzte Test vor dem 3-Länder Marathon.

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MHZ1384

Nach dem 2-wöchigen Trainingslager in St. Moritz – zirka 350 Kilometer in 2 Wochen – fuhr ich das Training diese Woche drastisch herunter. Mein Körper brauchte dringend Erholung.

Motiviert und voller Freude stand ich nun an der Startlinie des 12. Türlerseelaufes. Eine gewisse Unsicherheit war vorhanden, da ich zuletzt nur langsame, lange Trainingsläufe machte und keine schnelle Einheiten.

Um 11:00 Uhr ging es los. 14,1 Kilometer lagen vor mir. Die Strecke hat sich gegenüber meiner letzten Teilnahme leicht verändert. So lief man nun einen Teil der Runde im Gegenuhrzeigersinn. Ich orientierte mich zunächst an den Laufkollegen, welche mein Leistungsniveau auswiesen. Vorne zog eine Gruppe von 6 – 8 Läufer bereits leicht weg. Nach Kilometer 1 übernahm ich die Spitze der ersten Verfolgergruppe mit Etienne, Ivo, Mark, Martin und Yves. In der Folge konnte ich einige Meter zwischen mir und der Gruppe herauslaufen. Im steilen Aufstieg bei Kilometer 2,5 schloss die Gruppe wieder zu mir auf. In der Folge blieb die Gruppe mehr oder weniger zusammen, wobei ich meistens die Führung innehatte. Bei Kilometer 9 konnte ich mich wieder etwas absetzen. Ich näherte mich langsam, aber stetig einem Läufer vor mir. Bei Kilometer 11 konnte ich diesen dann ein- und überholen. Auf den letzten 3 Kilometer ging es mehrheitlich bergab. Nun drückte ich auf das Tempo und versuchte gleichzeitig locker zu bleiben. Mittlerweile war ich solo unterwegs. Bis ins Ziel konnte ich meine Position verteidigen und kam als Gesamtsiebter in 49:59,2 ins Ziel. In der Alterskategorie reichte es zum 6. Sieg im 6. Rennen im Rahmen des ZüriLaufCup.

Mit dem Resultat war ich natürlich sehr zufrieden. Es zeigte sich, dass ich auf dem richtigen Weg Richtung Marathon SM bin.

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zermatt2019-07-06

Das Bericht erst jetzt fertiggestellt wurde, hatte seine Gründe. Der Wettkampf im Wallis ging «voll in die Hose». Deshalb war meine Motivation zum Schreiben nicht sehr gross. Des Weiteren musste ich den Lauf zuerst verdauen und analysieren.

Das positive Vorweg: Im Gegensatz zum LGT Alpin Marathon, welcher 3 Wochen zuvor stattfand, erreichte ich diesmal das Ziel. Das war es aber auch schon!

Wieso ich meine Form vom Flachland nicht in die Berge transferieren konnte, bleibt abschliessend wohl immer ein Rätsel. In den Trainings lief es eigentlich ganz gut.

Bei meiner Analyse stiess ich auf folgende Punkte:

  • Ernährung
    Mein Magen spielte bis zur Rennhälfte verrückt. Ich vermute die Ursache bei der Pasta-Party am Vorabend. Ich ass zu viel und die Teigwaren ohne Sause zu essen, wäre wohl besser gewesen.
  • Schuhwahl
    Ich hatte mich für den falschen Laufschuh entschieden. Mir war zuvor bewusst, dass ich ein gewisses Risiko eingehen würde, weil neue Marke und nur wenig getragen.
  • Stress
    Hier scheint das grösste Problem gewesen zu sein. Es zeigte sich einmal mehr, dass wenn man nicht 100% bei der Sache ist, dass man seine Leistung nicht abrufen kann. Schon gar nicht beim Marathon! Geist und Körper waren an diesem Tag keine Einheit. Zukünftig werde ich einige Schritte unternehmen, um diese Situation zu verhindern.

Mein Frust ertrank ich am Wettkampftag im Alkohol. Dennoch war das Wochenende in Zermatt sehr schön gewesen. Das Wetter spielte mit, sodass sich das Matterhorn öfters von der wolkenlosen Seite zeigte. Die Ferienwohnung war mega und mit den Freunden wurde viel gelacht und getanzt. Zu guter Letzt lief meine Frau noch zum Sieg in ihrer Altersklasse, was mit einem Leib Käse und einem Gratisstart guttiert wurde. Somit ist bereit jetzt klar, dass ich im Jahr 2020 wieder in Zermatt starten werde. wink

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