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Der 18. Zürich Marathon soll nun gemäss dem Veranstalter definitiv am 6. September 2020 stattfinden. Jedoch nicht im gewohnten Rahmen, denn noch immer verunmöglichen die Covid-19 Viren einen „normalen“ Wettkampf. Wie genau der Ablauf des Rennens sein wird, ist zurzeit noch unklar. Die Informationen werden zeitnah erfolgen.

Auch andere Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Greifenseelauf, mussten für die diesjährige Austragung Anpassungen vornehmen. So wird während eines Zeitfensters von 5 Tagen gelaufen und dies nicht auf der Originalstrecke.

Ich finde es gut, dass in Bälde wieder Ernstkämpfe zu bestreiten sind und die Normalität – das Leben vor Corona – zurückkehrt. Dennoch kann ich mich mit diesem Rennformat (noch) nicht anfreunden. Aber wer weiss. Wie heisst doch so schön: „Sag niemals nie!“

Das Laufen hat im Moment nicht meine absolute Priorität und dies hat seine Gründe. Einerseits plagen mich immer wieder kleine Verletzungen – zuerst die langwierige Wadenverhärtung und nun ein Hexenschuss, welchen ich im Krafttraining zuzog – und andererseits bereitet mir das Rennradfahren viel Spass. Auf dem Sattel verspüre ich keinerlei Schmerz. Zum Glück! So fuhr ich am letzten Freitag meinen ersten 200er des Jahres – den zweiten überhaupt – und dies mit gerademal 588 Kilometer in den Beinen.

In der kommenden Woche werde ich mich mit der Familie in den Bergen vergnügen, sei es beim Wandern, Baden, Shoppen oder einfach nur die Natur und Ruhe zu geniessen.

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Reif für die Insel! Die Vorfreude auf die kommenden Ferien ist gross. Im Gegensatz zum Bild links werde ich jedoch in der Schweiz bleiben und in die Berge „flüchten“. Bereits jetzt zähle ich die Tage runter. 10, 9, 8, 7…

Sportlich bin ich vielseitig unterwegs. Mal Rennrad. Mal Krafttraining. Mal Laufen. Meiner Wadenmuskulatur geht es mittlerweile wieder gut. Ich spüre es nur noch beim Laufen, bei bergab Passagen. Die abwechslungsreichen Trainingseinheiten werde ich zunächst Mal beibehalten, wenn das Wetter mitspielt. Ich bin ein „SchönWetterVelofahrer“.

Gespannt bin ich auf kommenden Montag, den 29. Juni 2020. Dann wird das Organisationskomitee des Zürich Marathons informieren, ob das Rennen dieses Jahr, sprich 6. September 2020, definitiv stattfinden wird oder eben nicht. Dieser Entscheid wird (wahrscheinlich) einen grossen Einfluss auf meine diesjährige Trainings-und Wettkampfplanung haben.

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Mein Status quo würde ich wie folgt definieren. Es geht zwar (zu) langsam, aber stetig aufwärts.

Meine Wade spüre ich an manchen Tagen noch immer, auch im Alltag. Die guten Tage werden jedoch immer häufiger, weshalb ich zuversichtlich nach vorne schaue. Nebst meinen wöchentlichen Massageterminen habe ich mich zusätzlich noch in die Physiotherapie begeben um Dry Needling zu machen. Die Methode mit den Nadeln um Muskelverhärtungen (Triggerpunkte) zu lösen, finde ich sehr effizient. Nach einer Sitzung beginnt mein Körper respektive die behandelte Stelle sofort zu reagieren, was sich in starken Muskelkater äussert. Der Muskelkater hält sich dann zirka 24 Stunden lang, aber danach fühle ich mich definitiv besser. 2 Termine habe ich nun hinter mir. Es werden wohl noch 2, 3 weitere folgen.

Die Umfänge des Lauftrainings sind zurzeit sehr tief. Ich versuche mich unterdessen mit etwas Rad fahren und Krafttraining einigermassen fit zu halten. Ich trainiere im Moment nach dem „Lust und Laune“-Prinzip.