• 2:28:37

    Mein Schnellster! Beim Berlin Marathon im Jahre 2008 lief ich meine Bestzeit.

  • "Horu"

    Mein Schönster! Der Zermatt Marathon, vor allem das Matterhorn, zog mich immer wieder in seinen Bann.

  • 50'000

    Mein Grösster! 50'000 Marathonis starteten 2014 in der französisichen Hauptstadt.

  • Brrr...

    Mein Kältester! Es war im April 2006 beim "Zürcher" bei Wind, Kälte und Nässe.

  • Held

    Mein Erster! Meine Marathonkarriere begann in Winterthur am 28. Mai 2000 auf sehr schmerzhafte Weise, da völlig untrainiert.

  • Vize-Schweizermeister

    Mein Letzter! Am 25. Oktober 2015 absolvierte ich den Swiss City Marathon in Luzern.

etikett-hexe-auf-besenSeit 3 Wochen bin ich „lauflos“! frown Eine hartnäckige Wadenverhärtung verhinderte jüngst jegliches Lauftraining.

Die Physiotherapie (Dry Needling) verläuft gut. Der Wiedereinstieg ist zeitnah, jedoch ist meine Wettkampfplanung vorerst auf Eis gelegt. Zuerst muss ich wieder in einen Trainingsrhythmus kommen.

Der Marathon in Dresden vom 23. Oktober 2016 bleibt mein (Fern-)Ziel, wenn auch mit reduzierten Erwartungen.

pgrandweb2015-446,3 Kilometer + 3‘019 Höhenmeter = Engadin Ultraks. Imposante Zahlen, welche zu einem schönen (Lauf)-Ergebnis führen.

Nach dem verletzungsbedingten Forfait am Wien Marathon im April dieses Jahres suchte ich mir eine neue Herausforderung. Die Wahl fiel aus mehreren Gründen auf diesen Lauf. Erstens kannte ich die Gegend bestens aus meinen Trainingslagern auf Muottas Muragl. Zweitens reizte mich das Neue. Einen solchen Wettkampf mit derart vielen Höhenmeter hatte ich dahin noch nie absolviert, den swissalpine einmal ausgenommen. Und drittens war Martin, mein Trainingspartner und Freund, auch auf der Startliste.

Als „alter Hase“ mit vielen absolvierten Marathons stellt die Distanz kaum ein Problem dar. Die Höhenmeter sind es, welche mich beindrucken. 3‘019 Meter rauf. 3‘019 Meter runter. Da schmerzen einem Beine schon beim Lesen der Zeilen. wink

Die Vorbereitung auf diesen Wettkampf verlief zufriedenstellend. Ich bin nie ganz zufrieden. Ich konnte einige Bergtrainingseinheiten mit Höhenmeter machen, aber es hätten auch mehr sein können. Auch mein Kampfgewicht ist zu hoch (+ 3 Kilogramm), aber ich kriege die verda… Schei… einfach nicht runter. frown

Egal. Ich freue mich sehr auf den schmerzhaften Genusslauf. wink

2016-06-18152558Bei der Dernière des Laufes – 2017 wird der 1. Schnebelhorn-Panoramatrail lanciert – gelang mir nochmals ein sehr gutes Resultat. Sieg in der Kategorie M40, was im Gesamtklassement ein 3. Rang bedeutete. Es war mein 25. (!) Laufkarrierekategoriensieg! smile

Die coupierte Strecke verlangte mir alles ab. Wiederum lief ich ohne Stoppuhr los und liess mich von meinem Gefühl leiten. Überraschenderweise führte ich das Feld auf den ersten 100, 200 Meter an. Bald einmal übernahm der Favorit Armin Flückiger das Renndiktat, gefolgt von zwei Afrikaner. Ich müsste sie – wenig überraschend – ziehen lassen. Mein Kopf und Körper sagte: „Nein, tu es nicht!“ Ein weiser Entscheid, denn schliesslich lagen noch einige Kilometer vor mir. Ich hielt mich in der Verfolgergruppe auf. Die Afrikaner konnten das Tempo des Führenden nicht halten und ich konnte bis Kilometer 4 – ein erstes Mal am Start-/Ziel-Gelände vorbei – wieder zu Ihnen aufschliessen. Danach drückte ich in Front auf das Tempo. Die Gruppe zeigte Auflösungserscheinungen. Ich lief am Limit. All-in? Noch nicht ganz, denn es stand mir noch ein happiger Aufstieg bevor. Den Aufstieg bewältigte ich gut. Oben angelangt, war ich immer noch auf Platz 2 laufend und es standen mir nur noch 2 Kilometer bis ins Ziel bevor. Jetzt All-in! Meine Beine waren bereits müde, schwer und kraftlos. Mein All-in war wohl für Aussenstehende nicht sichtbar, aber ich gab nun wirklich alles. Im Nacken hatte ich seit längerem nur noch einen Begleiter. Dieser, namens Habtom Yebyo, überholte mich in der Folge. Der Versuch an ihm dran zu bleiben, missriet mir. Auf dem letzten Kilometer wollte ich einfach den 3. Gesamtrang sicher nach Hause laufen. Der Vorsprung war nicht gross, aber es reichte. Ich biss mich durch und erreichte als glücklicher Dritter das Ziel.

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