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Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen in den nächsten Wochen mich um die Grundgeschwindigkeit zu kümmern. Doch es kam nun ganz anders.

Weil die Fitnesscenter wieder öffneten und ich das Krafttraining in der Vergangenheit komplett vernachlässigte – ich konnte mich Zuhause während des Lockdowns nicht zu irgendwelchen Übungen zwingen – besuchte ich nach 10, 11 Wochen erstmals wieder die „Mukibude“. In meinem Alter ist es richtig und wichtig dies zu trainieren, denn je älter das man wird, je mehr an Muskelmasse verliert man. Diese Trainingseinheit gehört nicht zu meinen Allerliebsten, aber ich spüre, dass es meinem Körper gut tut.

Wer schon Krafteinheiten gemacht hat und dies nach einer Pause wieder fortsetzte, weiss was dann passiert. Starker Muskelkater wird sich einstellen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich spürte das Unheil noch während des Trainings kommen. In den folgenden Tagen war der Muskelkater – meistens ist der Höhepunkt der Schmerzen am 2. Tag danach erreicht – so präsent, dass nur an ein moderates Lauftraining zu denken war. Ein Intervall-Training hätte absolut keinen Sinn gemacht. Nach 2, 3 Einheiten wird sich dies wieder einpendeln sprich der Muskelkater wird verschwinden. Bis dahin sind wohl schnellere Laufeinheiten kein Thema. Ich habe mir nun 2 Einheiten pro Woche im Kraftraum als neues Ziel vorgenommen.

Wer weiss! Was heute gilt, ist vielleicht morgen schon wieder ganz anders. smile

AdobeStock118179260-minZum Glück hatte ich bisher nicht den Virus Covid-19 inne, dennoch fühlte ich mich diese Woche oft müde und schlapp. Frühlingsmüdigkeit? Meine Beine – vor allem die vorderen Oberschenkel – übersäuerten jeweils bei der kleinsten Anstrengung. So war den auch das Intervall am Dienstag – 10 x 800 Meter mit 200 Meter Trappausen – mehr Qual als Spass.

Man(n) wird älter. Die Erholungszeit bei Ü50zigern ist nun mal nicht mehr die Gleiche wie bei 30-jährigen. Dies einzugestehen, braucht wohl seine Zeit. Bei mir extra lange! laughing

Die zwei vergangenen Marathons stecken wohl noch etwas in den Knochen. Eine Laufpause würde gut tun. Trotzdem möchte ich in den nächsten Wochen das Intervall-Training beibehalten und weiter an der Grundschnelligkeit feilen, jedoch auf die langen Läufe verzichten. Sicherlich bis zum 30. Mai 2020. Dann findet nämlich der OneMillionRun statt. wink

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Diese Woche möchte ich 3 Dinge herausstreichen.

  1. 1. Massage

Seitdem der Lockdown etwas gelockert wurde, ist auch der Besuch beim Masseur wieder möglich. Ich ging respektive gehe nun wieder jede Woche montags in die Massage. Dies tut meinen alten Knochen gut, zumal ich nicht gerade ein Vorbild bin, was das Dehnen und Stretching betrifft. Ich handhabe dies wie der Grosse Carl Lewis. Ich mache dies praktisch selten bis nie. Es ist mir bewusst, dass ich hier noch viel, sehr viel Potential habe.

2 . Corona-Challenge

Am Mittwoch wartete eine spezielle Herausforderung auf mich. 6 Corona-Bier in 6 Kilometer. Dieser Aufgabe stellten sich noch zwei „Sekelkollegen“. Natürlich wurde auch das „Social Distancing“ eingehalten. Auf einer 1 Kilometer Runde wurde pro Runde ein Flasche Bier getrunken. Im Vordergrund stand der Spass. Wir hatten viel zu lachen und mir wird der Abend noch lange Erinnerung bleiben.

3. Intervall

Ernster zur Sache ging es am Samstag. Ein Intervall stand auf dem Trainingsprogramm. 1 Minuten Hügelsprints bei 20 Wiederholungen. Ich versuche in den nächsten Wochen wieder vermehrt schnellere Einheiten zu laufen. In diesem Bereich habe ich im Moment noch Defizit. Diese gilt es zu eliminieren.